Die Benedict Manniegel Dance Company stellt die Spitze der Benedict Manniegel Tanzinstitution dar und repräsentiert den professionellen Teil des künstlerischen Auftrags: Die Company wird mit ihren jeweiligen Produktionen als freies Ensemble von kleineren Theaterhäusern im Sinne eines Engagements gebucht und steht somit für unabhängige Aufführungspraxis, deren Qualität von externen Kooperationspartner durch das Veranstalterverhältnis bestätigt wird. Die Company ist ein spielzeitvariables und projektgebundenes Ensemble aus jungen Nachwuchstalenten und Absolventen der Benedict Manniegel Ballet Academy sowie engagierten (freischaffenden) Tänzern und teilweise Gästen namhafter Kompanien wie z.B. dem Bayerischen Staatsballett.
Die Zielsetzung des Company-Konzepts besteht darin:
jungen Talenten, bereits ausgebildeten Tänzern/innen sowie erfahrenen Profis die Möglichkeit zu geben, sich in professionellen neoklassischen und modernen/zeitgenössischen Choreographien auf der Bühne zu profilieren
eigene Ballettveranstaltungen zu organisieren und durchzuführen und damit Bühnenerfahrung zu vermitteln
das über 20 Ballette umfassende Manniegel-Repertoire durch die Tänzer der Company über die Spielzeiten lebendig zu halten
dem neoklassischen bis zeitgenössischem Tanz in seiner vielfältigen, stilverschiedenen choreographischen Ausdruckssprache eine Plattform zu schaffen, auf der verschiedene (Nachwuchs-)Choreographen agieren und experimentieren können
und somit den Ballettnachwuchs sowie professionelle Tänzer/innen zu fordern und fördern und den Balletttanz als Kunstform und kulturelles Gut zu erhalten und zeitgemäß weiterzuentwickeln
Ensemble
Tänzer:innen der aktuellen Saison
Das Ensemble wird regelmäßig durch ausgewählte Junior-Tänzer und Nachwuchs-Talente der Benedict Manniegel Academy verstärkt.
Termine
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Benedict Manniegel Dance Company
Der kleine Prinz
Modernes Ballett von Ada Ramzews
Nach der Erzählung von Antoine de Saint-Exupéry
Musik von Claude Débussy u.a.

Yui Günther
Foto: Peter Werner
„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
Antoine de Saint-Exupérys 1943 erstmals erschienener „Le Petit Prince“ erzählt die tiefsinnige, magische wie rätselhafte Geschichte eines Piloten, der mitten in der Wüste abstürzt und dort ein bemerkenswertes Kind trifft – den kleinen Prinzen. Dieser berichtet ihm von seiner Reise über verschiedene Asteroiden bis zur Erde, seiner Liebe zu einer Rose und seinen Begegnungen mit Menschen wie dem König oder dem Laternenanzünder oder Tieren wie der Schlange oder dem Fuchs.
Auf der Suche nach dem rettenden Brunnen entwickelt sich eine Freundschaft, die wichtige Fragen und Themen von „Menschsein“ mit unvergleichlicher Leichtigkeit bei gleichzeitiger psychologisch-philosophischer Tiefe verhandelt und lehrt: Die Kostbarkeit von Zeit, die Unendlichkeit der Vorstellungskraft, die Absurditäten des „Erwachsenseins“ mit seinen Zahlen, Worten und Regeln – und allem voran die Bedeutung von Beziehung, Begegnung und Bewegung.
Das „Mit dem Herzen Sehen“ ist dabei auch ein wesentlicher Aspekt von Tanz, der eine Sprache jenseits von Worten und Rationalität verkörpert und in seiner Ausdrucksvielfalt jene Magie der Beziehungen, der Vorstellungskraft sowie tiefer, „naiver“ Menschlichkeit spürbar machen kann, für die „Der kleine Prinz“ steht.
Ada Ramzews Inszenierung als modernes Handlungsballett übersetzt die literarische Vorlage in eine reine Tanzerzählung, die von der Sehnsucht eines Erwachsenen nach dem lebt, was ihm die Zahlen und Worte, Jahre und Aufgaben Stück für Stück nehmen: sein Kindsein.
Es tanzt die Benedict Manniegel Dance Company mit Junior Tänzern*innen der Academy
Geeignet für Kinder ab 6 Jahren
Länge ca. 90min
Repertoire (Auszug)

Automatic Life
Choreographie: Ryan Mason
Musik: Roadkill

Asche
Choreographie: Ada Ramzews
Musik: Ludwig van Beethoven

Bolero
Choreographie: Heinz Manniegel
Musik: Maurice Ravel

Carmina Burana
Choreographie: Heinz Manniegel
Musik: Carl Orff

Cinderella
Choreographie: Heinz Manniegel
Musik: Mark Pogolski

Danse Macabre
Choreographie: Ada Ramzews
Musik: Camille Saint-Saëns

Das Mädchen mit den Schwefelhölzern
Choreographie: Heinz Manniegel
Musik: Franz Schubert/Peter I. Tschaikowsky

Density 643
Choreographie: Ada Ramzews
Musik: Jörg Schäffer

Der kleine Prinz
Choreographie: Ada Ramzews
Musik: Claude Débussy u.a.

Folias
Choreographie: Heinz Manniegel
Musik: Spanische Renaissancemusik

Frau Müller und die Suche nach der Wirklichkeit
Choreographie: Natalie Bury
Musik: Hannes Wollmann

Geometric Electric
Choreographie: Laurel Benedict-Manniegel
Musik: Diverse

Hänsel und Gretel
Choreographie: Ada Ramzews
Musik: Stücke von Joseph Haydn und Engelbert Humperdinck

Hermann der Traumtänzer
Choreographie: Heinz Manniegel
Musik: Salonmusik der 1930er

Jazz Suite
Choreographie: Laurel Benedict-Manniegel
Musik: Dmitri Shostakovich

Karneval der Tiere
Choreographie: Ada Ramzews
Musik: Camille Saint-Saens

Lamento
Choreographie: Heinz Manniegel
Musik: Claudio Monteverdi

Laser Dialogues
Multimedia-Improvisations-Performance
Ada Ramzews und Leo Bettinelli

Lomir Tanzn
Choreographie: Heinz Manniegel
Musik: Klezmer-Musik

Mensch-Maschine
Choreographie: Natalie Bury
Musik: Hannes Wollmann

Mond/ICHt
Choreographie: Ada Ramzews
Musik: Claude Debussy

Orpheus und Eurydike
Choreographie: Ada Ramzews
Musik: Christoph Willibald Gluck

Pastorale
Choreographie: Heinz Manniegel
Musik: Ludwig van Beethoven

Robotalk
Choreographie: Ada Ramzews
Musik: Antonio Vivaldi

Salomé
Choreographie: Ada Ramzews
Musik: Richard Strauss

Styx
Choreographie: Heinz Manniegel
Musik: Giya Kancheli

Very P
Choreographie: Ilia Sarkisov
Musik: Peter I. Tschaikowsky

Werkstatt
Choreographie: Ada Ramzews
Musik: Jörg Schäffer

4 Corner Game
Choreographie: Laurel Benedict-Manniegel
Musik: diverse


